Archive for April 2008

Bilder des Todes

April 23, 2008


Die verbrannte Leiche eines französischen Fliegers in den Resten seines Flugzeuges

Advertisements

Vor 90 Jahren: Manfred Freiherr von Richthofen gefallen

April 21, 2008


Der „Rote Baron“

Am 21. April 1918 fiel bei bei Vaux-sur-Somme der mit 80 Luftsiegen erfolgreichste Jagdflieger des 1. Weltkrieges.
Hier einige Links zu Texten über Manfred von Richthofen aus Veröffentlichungen der Kriegszeit:

Richthofens Buch „Der rote Kampflieger“ von 1917
Ansehen – Download (1 MB, html mit Bildern)
Die englische Version von 1918 „The Red Battle Flyer
Download (15 MB, PDF)


Aus einer deutschen Zeitschrift von 1918

Rittmeister Freiherr v. Richthofen gefallen
Berlin, 23. April 1918.
Am 21. April ist Rittmeister Manfred Freiherr v. Richthofen von einem Jagdflug an der Somme nicht zurückgekehrt. Nach den übereinstimmenden Wahrnehmungen seiner Begleiter und verschiedener Erdbeobachter stieß Richthofen einem feindlichen Jagdflugzeug in der Verfolgung bis in geringe Höhe nach, als ihn anscheinend eine Motorstörung zur Landung hinter den feindlichen Linien zwang.  Mehr…

Richthofens Heldentod
London, 23. April 1918. (Reuter-Meldung.)
Der folgende Bericht über den Tod Richthofens ist von dem offiziellen Kriegskorrespondenten bei den australischen Truppen in Frankreich eingegangen:
Richthofen wurde gestern abgeschossen, als er in geringer Höhe diesseits der australischen Front flog. Die Kugel, die ihn traf, ist wahrscheinlich von dem Kanonier Lewis bei einer Batterie der australischen Feldartillerie abgefeuert worden. Richthofen fiel am Ende eines heftigen Kampfes zwischen britischen und deutschen Geschwadern. Ein britischer Flieger ist der Meinung, daß er Richthofen abgeschossen hat.   Mehr…

Bekanntgabe seines Todes in deutschen Heeresbericht
Großes Hauptquartier, 24. April 1918. 
Westlicher Kriegsschauplatz: 
[…]
Rittmeister Freiherr v. Richthofen ist von der Verfolgung eines Gegners über dem Schlachtfelde an der Somme nicht zurückgekehrt. Nach englischem Berichten ist er gefallen.
[…] Mehr…


Eine deutsche Zeitschrift von 1918


Aus einer deutschen Zeitschrift von 1918

Eine Soldatin 1918

April 20, 2008


„Maria Senta Hauler, die Tochter eines auf dem italienischen Kriegsschauptz gefallenen österreichisch-ungarischen Offiziers, die sich als Schütze „Wolf Hauler“ dem Württembergischen Gebirgsbataillion angeschlossen hat“
(Aus einer deutschen Zeitschrift von 1918)

Eine deutsche Bekanntmachung 1915

April 18, 2008

Bilder des Todes

April 18, 2008


Das Ende eines Panzersoldaten (1918)

Heimatfront 1917

April 17, 2008

Frauen in der deutschen Rüstungsindustrie bei der Herstellung von Gewehrmunition.

Aus der Kriegspropaganda

April 14, 2008

Diese nach einem Pogrom an Juden in Odessa im Jahre 1905 verbreitete Postkarte wurde zehn Jahre später im Februar 1915 von der französischen Zeitschrift „Le Miroir“ als Beweis für „die Verbrechen der deutschen Horden in Polen“ benutzt.
Natürlich wurde die russische Beschriftung (Mutter und Kind von Banden grausam erschlagen zu Odessa) nicht mit abgebildet.

Deutsche Flak 1918

April 14, 2008

Deutsche Flak im 1. Weltkrieg
Eine deutsche Flugabwehrmaschinenkanone im Jahre 1918

Deutsche Flak 1918
Flak-Bedienung mit Gasmasken

Englische Kriegsgefangene 1917

April 14, 2008


„Zu den schweren Verlusten der Engländer in Flandern.
Typen gefangenen englischen Soldaten.“

(Aus einer deutschen Zeitschrift von 1917)

Downloads von Büchern und Filmen über den 1. Weltkrieg

April 13, 2008

Unter Download (Bücher) und Download (Videos) befinden sich jetzt zahlreiche Links zum Herunterladen von Schriften und Filmen über den 1. Weltkrieg.

Die Wirkung von Gelbkreuz

April 12, 2008

Diese Fotos zeigen die Wirkung des von deutschen Truppen eingesetzten chemischen Kampfstoffes Lost („Senfgas“) bei amerikanischen Soldaten.

Bilder des Todes

April 12, 2008


Eine Hinrichtung durch österreichisch-ungarische Soldaten

Fotos und Karten vom 1. Weltkrieg in Serbien

April 12, 2008

Serbische Soldaten

Unter der Adresse http://serbien.wordpress.com/ finden Sie Fotos und Karten von diesem Kriegsschauplatz in den Jahren 1914 und 1915.

Vor 90 Jahren: Die Schlacht von Armentières

April 9, 2008


Eine deutsche Mörserbatterie in Feuerstellung vor Hollebeke

Vor 90 Jahren begannen die deutschen Truppen ihren zweiten Großangriff an der Westfront.
Auch diese im Raum westlich von Lille gestartete Offensive führte zu keiner für Deutschen entscheidenden Wende im Kriegsverlauf.

Auf stahlgewitter.com finden Sie zahlreiche Texte über diese Offensive, die von den Deutschen 1918 veröffentlicht wurden:
Der deutsche Heeresbericht meldet den Beginn der Schlacht 
Berichte aus dem deutschen Großen Hauptquartier über den Verlauf der Schlacht


Karte des Kampfgebietes


Im von den Deutschen eroberten Armentières


Ein Schild an einem Haus in Armentières warnt vor dem verwendeten Giftgas

Bilder des Todes

April 5, 2008


Ein Volltreffer der Artillerie

Der Untergang von „L 19“

April 5, 2008


„L 19 trifft sein Schicksal in der Nordsee“

Diese Darstellung aus einer britischen Zeitschrift zeigt das in der Nordsee notgelandete deutsche Luftschiff „L 19“ und die Besatzung des englischen Fischkutters „King Stephen“. Der Kapitän des Fischkutters hatte es abgelehnt die Deutschen zu retten, da diese seiner Mannschafft zahlenmäßig überlegen seien.
Nachdem das Wrack des Luftschiffes gesunken war, ertrank dessen gesamte Besatzung.

Deutsche Berichte vom 4. Februar 1916  über den Verlust von „L 19“:

Berlin, 4. Februar 1916. 

Das Marineluftschiff „L 19“ ist von einer Aufklärungsfahrt nicht zurückgekehrt. Die angestellten Nachforschungen blieben ergebnislos. Das Luftschiff wurde nach einer Reutermeldung am 2. Februar von dem in Grimsby beheimateten englischen Fischdampfer „King Stephan“ in der Nordsee treibend angetroffen, Gondeln und Luftschiffkörper teilweise unter Wasser; die Besatzung befand sich auf dem über Wasser befindlichen Teil des Luftschiffes. Die Bitte um Rettung wurde von dem englischen Fischdampfer abgeschlagen unter dem Vorgeben, daß seine Besatzung schwächer sei als die des Luftschiffes. Der Fischdampfer kehrte vielmehr nach Grimsby zurück.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Zu der letzteren Meldung bemerkt die „Frankfurter Zeitung“: 
In denselben Tagen, da alle Zeitungen voll sind von den Nachrichten über das köstliche Abenteuer, das einige zwanzig deutsche Seeleute auf dem englischen Dampfer „Appam“ bestanden haben, da alle Welt sich den Kopf zerbricht, wie es nur möglich sei, daß ein paar deutsche Matrosen, geführt von einem jungen Leutnant, über 400 kräftige, normale Menschen auf deren eigenem Schiff als Gefangene über den Ozean schleppen konnten, in denselben Tagen, da Freund und Feind mit unverhohlenem Respekt von diesen wackeren Leuten liest und spricht, kommt uns die Kunde, daß die Besatzung eines englischen Fischdampfers nicht den Mut gefunden haben will, die Mannschaft eines schiffbrüchigen deutschen Zeppelins an Bord zu nehmen, weil die Unglücklichen, die nichts mehr bei sich trugen als ihr nacktes Leben, um ein paar Köpfe zahlreicher waren als die biederen Schiffersleute. Wozu viele Worte. Waren es Feiglinge oder Verbrecher. Wir wissen es nicht, ob die kühnen Taten unserer deutschen Seeleute unseren Gegnern oder manchen von ihnen so in die Glieder gefahren sind, daß sie sich unseren Matrosen nicht einmal zu nähern wagen, wenn diese mit dem Tode ringen. Die Engländer wollten sich wohl nicht der Gefahr aussetzen, von den Geretteten nach Deutschland entführt zu werden. Aber gab es dagegen kein Schutzmittel? Oder waren die Fischer aus Grimsby von ähnlichem Schlag wie das Gesindel von der „Baralong“ Man sagt, man habe in England viel Verständnis für die Helden der „Möwe“ gezeigt. Wenn die Freude am „guten Sport“ echt ist, dann sollte es nicht ausbleiben, daß man jenseits des Kanals diese Fischer der Verachtung preisgibt.

Der Fischkutter „King Stephen“ wurde später durch deutsche Seestreitkräfte versenkt und dessen Besatzung gefangengenommen: Deutsche Meldung vom 26. April 1916

Einen interessanten Text über den Verlust von „L 19“ finden Sie auf den Seiten des Zeppelin- und Garnisonsmuseums Tondern: Die Tragödie von „L 19“